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Wissen

Wie funktioniert das Keimen?

Oft gestellte Fragen

Sprossen zu ziehen ist ein einfacher und günstiger Weg, um Gerichte sowohl gesundheitlich als auch geschmacklich aufzuwerten. In der Vielzahl unserer Sorten gibt es eine breite Geschmackspalette und reichlich hochkonzentrierte Nährstoffe.

Außerdem ist das Ganze ein Spaß für die ganze Familie.

Alles beginnt dabei mit den Samen. Die wiederum sind kleine Nährstoffhelden, gefüllt mit Proteinen, Ballast- und Mineralstoffen. Das Problem: Der Samen will sie für sich behalten, da er ja mal eine große Pflanze werden will. Der Trick: Wir weichen die Samen ein und spülen sie in einem Glas mehrere Tage (je nach Samen), um den Wachstumsprozess in Gang zu setzen. Das bedeutet:

Fette wandeln sich in essenzielle Fettsäuren. Proteine werden in Aminosäuren zerlegt. Der Wassergehalt steigt von 5 bis 10 Prozent auf teilweise bis zu 70 Prozent. Komplexe Kohlenhydrate wie Stärke werden in Einfach- und/oder Zweifachzucker zerlegt. Und ganz wichtig: Gifte und Säuren – die im Samen natürlich vorkommen und als Fressschutz vor Feinden dienen – werden abgebaut und dadurch der ganze Samen bekömmlich.

Die Sorten benötigen unterschiedliche Zeiten zum Einweichen oder Keimen. Besonders die Keimzeit variiert in Abhängigkeit von der Raumtemperatur und der Sonneneinstrahlung. Daher ist ein wenig Probieren nötig.
Hier findest du allerdings Richtwerte, die dir bei deinen ersten Gehversuchen helfen können.

Ja! Wer die gewisse Abwechslung sucht kann sich beim Kombinieren verschiedener Saaten austoben.

Wichtig ist dabei einzig, dass die Keimzeiten der Sorten übereinstimmen müssen. Die empfohlenen Einweichzeiten und Keimdauern findest du jeweils auf den Produktseiten unserer Saaten.

Kleiner Tipp: Wir haben bereits einen kleinen Mix vorbereitet. Hier geht es zum Sprossenmix "Salat".

Achte auf die Hygiene beim Sprossenziehen, sie ist das A und O. Die feucht-warme Umgebung, die Sprossen lieben, lieben leider auch Bakterien, Pilze und Keime. Deshalb wasch dir bitte immer die Hände und reinige deine Keimutensilien wie Sprossengläser stets ordentlich. Vor jeder Verwendung sollte man alle Teile des Keimglas-Sets mit heißem Wasser ausspülen und abwaschen.

Und: Wenn die Sprossen unangenehm riechen sollten – schmeiß sie besser weg und geh kein Risiko ein.

Sprossen wachsen am besten in einer warmen und feuchten Umgebung. Daher sollte man die Keimlinge beim Keimen und Ernten gut auf Schimmelbefall untersuchen.

Am besten geht das, wenn man einen Geruchstest macht. Ein ekliger, modriger Geruch bedeutet Schimmelbefall. Gesunde Sprossen riechen frisch und erdig.  Auch kleine schwarze Punkte sind ein eindeutiges Anzeichen für Schimmel. Schimmel entsteht an einem Punkt und verbreitet sich dann flächendeckend.

Wichtig ist es, Schimmel von Mikrowurzeln zu unterscheiden. Das sind kleine weiße Fasern, die an den Sprossen wachsen. Sie sind essbar und unbedenklich.

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